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Jahrgangsmischung

Erstellt am 14. November 2013

Seit dem Schuljahr 2003/04 gibt es an unserer Schule jahrgangsgemischte Eingangsklassen, in denen Kinder des 1. und 2. Schuljahres gemeinsam lernen.
In den Fächern Deutsch und Mathematik haben die Erst- und Zweitklässler teilweise auch getrennt Unterricht. Diese Trennstunden werden primär dazu verwendet, bestimmte jahrgangsspezifische Unterrichtsinhalte einzuführen.
Je nach individuellem Entwicklungsstand, Leistungsvermögen und Tempo verweilen die Kinder 1 bis 3 Jahre in der Eingangsklasse.

Auch in den Jahrgangsklassen 3 und 4 wird seit einigen Jahren ein Teil des MeNuK- Unterrichts in Form von themenbezogenen Werkstätten jahrgangsgemischt unterrichtet.

Die positiven Erfahrungen und die Zufriedenheit seitens der Eingangsklassenlehrerinnen und vieler Eltern mit diesem Konzept haben uns dazu ermutigt, das Prinzip der Jahrgangsmischung weiter auszubauen. In Folge dessen gab es im Schuljahr 2012/13 erstmalig eine gemischte Klasse 2/3, die im Schuljahr 2013/14 in eine jahrgangsübergreifende Klasse 3/4 übergeführt wird.

In jahrgangsgemischten Klassen ist jedes Kind einmal „klein" und einmal „groß". Dies hat viele Vorteile...

• Die Schulanfänger kommen in eine bestehende Klasse und werden sowohl durch die Lehrerin als auch durch ihre Patenkinder in das Schulleben eingeführt.
• Die „Kleinen" lernen am Modell und übernehmen bestehende Rituale, vereinbarte Regeln, Lern- und Arbeitstechniken von den „Großen".
• Die Kinder sind durch Patenschaften und Helfersysteme motiviert, sich gegenseitig beim Arbeiten zu unterstützen und lernen verstärkt voneinander.
• Helfende Kinder wiederholen Lerninhalte und verbessern durch die Weitergabe von Wissen und Können ihre sprachlichen Kompetenzen. Dabei werden die Kinder positiv in ihrem Selbstwertgefühl gestärkt.
• Soziales Lernen spielt in jahrgangsgemischten Lerngruppen eine besondere Rolle und findet automatisch statt.
• Die Verweildauer in jahrgangsgemischten Klassen ist flexibel und bietet den Vorteil, dass jedes Kind immer mit einem Teil der vertrauten Lerngruppe zusammenbleibt.
• Durch individualisierten und differenzierten Unterricht im Rahmen offener Unterrichtsformen kann auf die Unterschiedlichkeit der Kinder eingegangen werden.